Texas Hold’em

Bei dieser am meisten gespielten Variante finden bis zu 10 Spieler Platz am Pokertisch, plus dem Dealer, der die Karten verteilt und nicht aktiv am Pokerspiel teilnimmt. Wie bei allen Hold’em – Varianten gibt es fünf offene Karten (Community Cards), die in die Mitte des Tisches gelegt werden. Diese dürfen von den Spielern für ihre Poker-Hand verwendet werden. Zusätzlich hat jeder Spieler zwei Handkarten (Hole Cards), die er verwenden darf. Das Spiel beginnt, indem der Croupier jedem Spieler eine offene Karte ausgibt. Wer die höchste Karte hat, ist der erste Geber (Dealer) in der ersten Runde. In den folgenden Runden wechselt der Dealer, im Uhrzeigersinn. Wird Poker im Casino gespielt, wo ein Croupier mit am Tisch sitzt, nimmt der Dealer nur nominell die Rolle des Gebers ein, tatsächlich gibt der Croupier die Karten. Diese Poker-Variante gibt es in verschiedenen Varianten: No limit (NLHE), Pot limit (PLHE), Split Limit, Fixed Limit (LHE). Das Pokerspiel hat maximal vier Wettrunden. Wenn nur noch ein Spieler übrig ist endet die Runde, und dieser Spieler erhält den Pot.

1. Erste Wettrunde (Preflop)
2. Zweite Wettrunde (Flop)
3. Dritte Wettrunde (Turn Card)
4. Letzte Wettrunde (River Card)

Kommt es in der letzten Runde zum Showdown, so nutzt jeder Spieler die fünf Tischkarten und seine zwei Handkarten, um das bestmögliche Blatt zusammen zu stellen. Ein Spieler beginnt damit, seinen Hand vollständig aufzuzeigen ( je nachdem wer als letztes erhöht, erster gesetzt hat oder der sich in der First Position befindet). Nun können auch die anderen Spieler ihre Hand aufzeigen, und haben sie ein besseres Blatt, so werden sie dies auch tun. Die höchste Hand gewinnt den Pot, dieser auch aufgeteilt werden kann, wenn mindestens zwei gleichwertige Kombinationen aufgezeigt wurden.

Zu Beginn des Spiels muss der Spieler einen gewissen Betrag (Buy in) platzieren, natürlich in Form von Chips. Dieses Spielkapital (Table stakes) darf erst wieder vom Tisch genommen werden, wenn der Spieler das Pokerspiel beendet. Geht einem Spieler während des Poker-Spiels das Geld aus, so darf er seine Pokerchips nicht einfach so aufstocken. Auf keinen Fall darf er dies während eines Spiels tun, höchsten zwischen zwei Spielen kann er sich Poker-Chips nachkaufen. Wird das Kapital aufgestockt, muss dies Minimum in Höhe des Buy Ins geschehen, darf jedoch den zuvor definierten Höchstbetrag (i.d. Regel 100 BB) nicht übersteigen.

Das Kernelement beim Poker-Spiel ist das Bieten. Um zu wissen was man bieten soll, sollte man aber jedoch zuerst wissen, was man für ein Blatt auf der Hand hat und wie hoch die Wahrscheinlichkeiten sind, dass man mit diesem Blatt auch gewinnen kann.